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Interview Bernhard Kohl bei Dancing Stars

Wie war deine erste Reaktion, als du vom ORF angefragt worden bist?

Zu Beginn konnte ich es mir nicht vorstellen, da ich bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts mit Tanzen am Hut hatte. Nach etwas Bedenkzeit dachte ich mir „Warum eigentlich nicht?“. Herausforderungen haben mich mein Leben lang begleitet. Durch sie bin ich persönlich gewachsen und um Erfahrungen reicher geworden. Zuerst im Profisport, danach der tiefe Fall oder der Neustart in meinem Leben, nach dem Motto „Ich will ein Leben ohne Lügen“.

Was sagte dein näheres Umfeld zu der Anfrage vom ORF?

Familiär waren die ersten Reaktionen unterschiedlich. Von „Bist du verrückt geworden!“, bis zu „Toll, die Chance musst du ergreifen!“ war alles mit dabei.

Auch in der Firma wurde das Thema heftig diskutiert und abschließend waren alle der Meinung „Chef, das musst du machen!“. Auch wenn jeder Einzelne auf die Gegenfrage, ob er denn auch teilnehmen würde, mit einem, wie aus der Pistole geschossenen „Nein“ antwortete. Somit war mein Sportler-Ehrgeiz endgültig geweckt.

Warum hast du dich entschieden, bei Dancing Stars mitzumachen?

Die Herausforderung, ein neues Projekt ohne Vorkenntnisse anzugehen, hat mich schlussendlich überzeugt. Ich habe es mit meinem Neustart des Radsport Fachgeschäftes, welches ich mit meine Partner vor mittlerweile 11 Jahren ebenfalls ohne Vorkenntnisse gegründet habe, verglichen. Und dachte mir, mit denselben Tugenden, wie Leidenschaft, einen gesunden Ehrgeiz, ein wenig Mut und Risikobereitschaft, wird mir auch das gelingen. Denn im Leben geht es ums Umsetzen, auch wenn es nicht immer der einfachste Weg ist.

Hast du bereits Tanzerfahrung?

Meine einzige Tanzerfahrung war der Hochzeitswalzer vor 10 Jahren, für den ich von der Jury sicher 0 Punkte bekommen hätte. 😉  Durch meine sportliche Laufbahn, welche bereits in jungen Jahren begonnen hat, ist bei mir auch die Zeit des Fortgehens und der Besuch einer Tanzschule ausgeblieben, wo ich mir Kenntnisse hätte aneignen können. Aus Respekt und Wertschätzung vor dem Profi hab ich mir letzten Monat dann doch ein paar Tanzstunden gegönnt, damit mir zumindest ein paar Grundkenntnisse des Tanzens nicht komplett fremd sind.

Wie hast du dich auf deine neue Herausforderung vorbereitet?

Durch die paar Tanzstunden wurde mir sehr schnell klar, dass der Tanzsport körperlich sehr anstrengend, und ein leider viel zu wenig honorierter Leistungssport, ist. Konditionell habe ich mich die letzten 4 Wochen vermehrt mit meinem 7 jährigen Sohn auf dem Rad vorbereitet. Hinsichtlich des Tanzens hat mich zusätzlich meine 10 jährige Tochter, welche leidenschaftlich gern tanzt, unterstützt.

Wovor hast du am meisten Respekt?

Ich glaube, dass mir der Moment in der ersten Liveshow, in dem ich gemeinsam mit meiner Tanzpartnerin die Treppen hinunterschreite und der erste Tanz angekündigt wird, einiges abverlangen wird. Aber mit dem richtigen Fokus, welchen ich durch den Spitzensport gelernt habe, bin ich zuversichtlich, auch diesen Moment zu meistern.

Welches Ziel möchtest du bei Dancing Stars erreichen?

Der Sieg über meinen inneren Schweinehund, sich neben Beruf und Familie 7 Tage die Woche zum Tanztraining zu motivieren. Das sowohl ich selbst, als auch auch mein Profi Vessy mit meiner tänzerischen Entwicklung zufrieden sind. Das größte Ziel ist jedoch, dass meine Tochter nach dem Auftritt sagt: „Papa, das hat super ausgesehen. Das hätte ich dir gar nicht zugetraut. Ich bin stolz auf dich!“

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr ab dem 24.9. live auf ORF1 mit dabei seid, eifrig mit mir mitfiebert und sofern es euch gefallen hat, für mich votet. Über unseren Facebook und Instagram Account halte ich euch auf dem Laufenden, wie es mir im Training mit dem etwas ungewohnten Schuhwerk, „Stöckelschuh“ statt Radschuh, geht.